Charakterprofil von Luca Lonsky

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Charakterprofil von Luca Lonsky

Beitrag  Luca Lonsky am Mi März 04, 2015 9:08 pm

Allgemeines:

Name: Luca Lonsky (Ausgesprochen: "Luka")
Geschlecht: Männlich
Alter / Geburtsdatum: 17 Jahre / 4. März 2001
Herkunft: Esslingen
Spricht: Deutsch
Zauberstab: Eibenholz, Drachenschuppen,  13 Zoll, nicht flexibel

Besonderes: Ist ein Parselmund


Familiäres:

Vater: Anselm Lonsky, Zauberer, Familienoberhaupt der Lonsky-Familie
Mutter: Kaia Lonsky, geb. Lonsky (entfernte Verwandte), Hexe, mittlerweile verstorben, galt als bezaubernde Schönheit
Geschwister: Keine
Weitere Verwandte:
• Mattias Lonsky (Cousin) – Haben früher viel Kontakt gehabt als Luca noch klein war. Luca fühlt sich von ihm verraten, da er die Familie und damit auch ihn verlassen hat.
• Ziphin Drachenberg (Cousin 2. Grades) - Eher spärlicher Kontakt bisher, neutrales Verhältnis
• Hiroto Lonsky (Cousin 2. Grades) - Innige, einseitige Freundschaft. Luca ist vernarrt in ihn.
• Rahel Dämmerglanz (Cousine 2. Grades) - Luca mag Rahel nicht.
• Tobias Lonsky (Onkel 2. Grades) - Familienheiler, der Luca oft behandelt(e), da er oft krank war/ist.
• Jede Menge weitere Onkels, Tanten, Cousinen und Cousins.
Haustier: Keines


Schulisches:

Klasse: 4.
Haus: Sturmchiniga
Basis/Schwerpunktfach: Internationale Zusammenarbeit
Ergänzungsfächer: Dunkle Künste, Arithmantik, Astronomie, Englisch, Zauberethnologie
Schulamt: Keines
Club(s): Keine


Charakter:
Luca wurde immer wieder gesagt, dass er etwas „Besonderes“ sei, so dass er dies für selbstverständlich hält. Er glaubt, er sei besser als andere Menschen, glaubt über ihnen zu stehen. Er verhält sich entsprechend von oben herab gegenüber seiner Mitmenschen.

Auch wenn Luca es wohl selber nicht zugeben würde, fühlt er sich oft einsam. Er hasst Veränderungen und hat große Angst, verlassen zu werden. Er findet wegen seiner abschätzigen Art nur schwer Freunde und wenn er Freunde hat, klammert er sich aus Angst, diese zu verlieren, so sehr an sie, dass die meisten sich wieder von ihm abnabeln wollen. Bisher im Kreis der Lonskys konnte er andere Kinder zu sich „kommen lassen“ und es spielte keine große Rolle, ob die Kinder das nun wollten oder nicht. In Rungholt musste er lernen, dass das nicht mehr geht.

Grundsätzlich ist Luca eher ruhig und verschlossen. Er kann sehr sanft und freundlich sein, wenn er will, doch meist ist es nur aufgesetzt. Luca hat sich meistens unter Kontrolle, es wäre schrecklich für ihn, würde er das „Gesicht verlieren“, da er als Nachfolger des Familienoberhauptes das Gefühl hat, die Familienehre bewahren zu müssen.

Luca wirkt auf Außenstehende wie ein typischer Einzelgänger – was jedoch mehr Schein als Sein ist. In Rungholt wollte er stets viel Zeit mit Hiroto verbringen und war eifersüchtig auf sämtliche seiner Freundschaften. Allerdings haben einige Ereignisse dazu geführt, dass sich die beiden etwas entfremdet haben, und nun, da Luca in Marschlins zur Schule geht, haben sie kaum noch Kontakt. Luca leidet sehr darunter, jedoch erlaubt es ihm sein Stolz nicht, das sich oder anderen gegenüber einzugestehen.


Interessen und Hobbys:
Luca ist an den Mitgliedern der Lonsky Familie sehr interessiert und mag ihre Gesellschaft. Generell ist Luca nicht gerne alleine, was er jedoch nicht zugeben würde.

Er interessiert sich praktisch gar nicht für andere Mitschüler und mag sie auch nicht wirklich. Es ist ihm einfach nicht bewusst, dass andere Menschen auch eigenständige Individuen mit eigenen Gefühlen sind. Besonders Muggel und „Schlammblüter“ scheinen ihn anzuwidern, denn er geht ihnen stets aus dem Weg und redet kaum mit ihnen. In Wahrheit ist es aber so, dass sie ihm Angst machen, weil sie aus einer ihm völlig fremden Welt stammen. Doch anstatt etwas über diese andere Welt lernen zu wollen, zieht er es vor, sich so gut es geht davon fern zu halten. Besonders abweisend verhält er sich Frauen gegenüber – und dabei spielt es keine Rolle, ob diese Frauen nun reinblütig oder muggelgeboren sind.

Ansonsten scheint Luca nicht wirklich viele Hobbys zu besitzen. Er mag die Dunklen Künste. Vor allem Legimentik möchte er perfektionieren, da sein Vater selbst ein Meister darin ist und von seinem Kind erwartet, es ebenfalls zu werden.

Seit seiner Geburt war Luca sehr anfällig für Krankheiten. Ihm wurde geraten, sich deswegen nicht Draußen sondern meist Drinnen aufzuhalten (was jedoch eigentlich mit unter ein Grund für sein schwaches Immunsystem ist). Daran hält sich Luca noch immer, auch wenn er eigentlich Pflanzen und Blumen sehr gerne hat. Er schaut sie gerne an und würde insgeheim sehr gern öfters in der Natur sein. Dafür hasst Luca Tiere. Er findet sie unheimlich und hat Angst, sie könnten ihn mit irgendwelchen Krankheiten anstecken. Tatsächlich hat er eine leichte Tierfellallergie, was wohl diese Furcht vor Tieren mitunter ausgelöst hat.

Oft ist Luca in der Bibliothek zu finden, da er gerne und oft ließt. Auch lernt er viel für die Schule, da es für ihn der Horror wäre, würde er seiner Familie Schande bringen. Grundsätzlich ist Luca ein sehr guter Schüler. In Kräuterkunde wurde er Zuhause kaum unterrichtet und ist daher nicht so weit wie seine Klassenkameraden. Er muss in diesem Fach viel nachholen, weshalb er darin noch nicht sehr gut ist, auch wenn ihm das Fach gefällt (was er aber nicht zugibt).


Aussehen und Auftreten:
Luca ist durchschnittlich groß für einen Jungen und hat eine untrainierte aber dünne Statur. Seine Haare sind Schwarz und reichen ihm bis knapp unter das Kinn. Er trägt sie stets offen. Augen hat er die typisch blau-grauen der Lonskys. Sein Blick wirkt oft ein wenig kalt und stechend. Er ist zudem sehr blass, da er die meiste Zeit Drinnen verbringt. Er gleicht mehr seiner Mutter als seinem Vater und hat feine, schöne, fast etwas weibliche Gesichtszüge.

Luca trägt meist - wie von der Schule vorgeschrieben – die Schuluniform, auch in der Freizeit. Wenn er mal etwas anderes anhat, dann sind es schwarze oder weiße Hemden mit schwarzer Hose und darüber oft ein schwarzer, eng anliegender Umhang. Die Kleidung ist schlicht aber edel.

Luca hat eine bezaubernd sanfte, weiche und helle Stimme. Er ist scheinbar noch nicht in den Stimmbruch gekommen. Er spricht in reinem, akzentfreiem Hochdeutsch und spricht grundsätzlich eher leise aber sehr deutlich.


Hintergründe:
Schon früh wurde Luca gesagt, dass er ein besonderes Kind sei, ein „Auserwähltes“. Seine Mutter sagte ihm, er sei geboren worden, um geliebt zu werden. Alle hätten auf ihn gewartet. In seinem Leben würde es weder Einsamkeit noch Angst geben. Und sein Vater versprach ihm, er würde das Familienerbe antreten und Oberhaupt der Lonskyfamilie werden und alles würde „auf ewig gleich“ sein. Sonst nichts.

Luca wuchs in diesem Glauben auf. Er glaubte daran, dass er etwas Besonderes war und er wurde von den Lonskys und den Bedientesten auch so behandelt. Er verbrachte den größten Teil seiner Kindheit Drinnen oder um das Anwesen der Lonskys herum. Von der Welt „Draußen“ bekam er praktisch nichts mit. Luca war schon immer sehr kränklich, was als Grund genannt wurde, warum sie nicht zu viel Zeit Draußen verbringen sollte. In Wirklichkeit wollte man ihn von den „bösen“ Einflüssen bewahren.

Als er vier Jahre alt war starb Kaia, seine Mutter, an einer Krankheit. Luca kniete neben ihrem Bett, als sie starb. Ihr Tod ließ ihn vor Trauer immer weiter in sich kehren. Daher gab ihm sein Kindermädchen eines Tages ein kleines Kästchen und sagte ihm, dass es von Kaia sei und dass darin ihre Seele aufbewahrt wäre. Dadurch würde sie immer bei ihm sein. Luca war sich nie ganz sicher: Halb glaubte er daran, halb wusste er, dass es nicht wahr sein konnte. Wenn er es öffnete war es leer. Aber es konnte doch der Fall sein, dass eine „unsichtbare Kraft“ darin wohnte. Und für diesen Fall konnte er es nicht weggeben. Und genau wissen wollte er es auch nicht. Also versteckte er es und hielt sich daran fest.

Nachdem Kaia gestorben war hatte Luca praktisch niemanden mehr, der ihn bedingungslos liebte. Sein Vater betonte immer wieder, was für ein besonderes Kind er sei, doch wirkliche Liebe hatte Luca von Anselm kaum erfahren. So wuchs Luca in einer behüteten Seifenblase auf, ohne zu ahnen, dass die Welt draußen anders funktionierte, als innerhalb der Familie.

Ein Jahr nach Kaias Tod traf er Hiro, und seit der erste Begegnung war er vernarrt in ihn. In seiner Gegenwart war er glücklich. Er schloss Hiro in die Arme und sagte ihm, dass sie nun beste Freunde seien. Keine Frage, ein Beschluss. Und er beorderte Hiro oft zu sich und sie spielten zusammen, wobei Luca stets den Ton angab. Luca war es sich einfach gewohnt, zu sagen, wo es lang ging und dass niemand ihm widersprechen konnte. Oft blieb Hiro tagelang bei ihm und sah seine Eltern immer weniger. Vielleicht hatten diese darum beschlossen, ihn nach Rungholt zu schicken.

Als Hiro nun das ganze Jahr über weg war erlebte Luca zum zweiten Mal das Gefühl des Verlassenwerdens. Zwar nahm er Hiro die ganzen Sommerferien in Beschlag und ließ ihn kaum einen Tag lang weg gehen, doch mit zunehmendem Alter wurde Hiro selbstständiger und begann, sich von Luca zu entfernen. Darum bettelte Luca schließlich so lange bei Anselm, bis dieser ihm erlaubte, ebenfalls nach Rungholt in die Schule gehen zu dürfen. Und so verließ Luca diesen Sommer zum ersten Mal seine „Seifenblase“ und ging in die Welt Draußen.

Rungholt war ein regelrechter Kulturschock für ihn. Luca musste erfahren, dass die Menschen ihn nicht für etwas Besonderes hielten und dass Hiro neben ihm noch andere Freunde hatte, konnte er kaum ertragen. Er versuchte sich, teils erfolgreich, bei einigen von Hiros Freunden einzuschleimen, in der Hoffnung, sie ihm wegnehmen zu können. Dieser Plan schlug jedoch fehl und als Rungholt im nächsten halben Jahr weiter weg fliegen würde als nur in die Schweiz wurde beschlossen, dass Luca besser auf Marschlins in die Schule gehen würde. Die Tatsache, dass der „Verräter“ Mattias Lonsky in Rungholt unterrichtete trug zu der Entscheidung bei. Zudem unterrichtete in Marschlins Tobias Lonsky, einem Familienmitglied, dem Anselm einiges an Vertrauen entgegenbrachte.

Die Abnabelung von Hiroto nagt an Luca. Mehr denn je hat er das Gefühl, dass alle gegen ihn sind. In Marschlins hat er sich noch nicht eingelebt. Er fühlt sich im Schloss ziemlich verloren.


Weitere Informationen:

• Luca verbirgt ein Geheimnis (was jedoch geheim bleibt, bis es im Spiel mal raus kommt ;-) ).
• Luca hat eine Tierfellallergie.  
• Luca hat seit seiner Geburt ein schwaches Immunsystem, was sich noch verstärkt hat, da er viel Zeit Drinnen verbracht und wenig Kontakt mit der Außenwelt hatte.
• Luca ist ein Parselmund. Da er jedoch noch nie eine Schlange getroffen hat, weiß er nichts davon.
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