Anreise der neuen Schüler

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Anreise der neuen Schüler

Beitrag  Rhabandi am Do Sep 01, 2016 2:53 pm

Montag, 22. August, 6:30 Uhr

Wetter: Wolkenlos und warm

Die Erstklässler finden sich am Grundstück vom Illusionsschloss Marschlins ein. Das Gebiet ist für diesen Tag mit einem Anti-Muggel Zauber belegt, so dass sich keine Muggels in der Nähe befinden. Die Muggel können von Außerhalb des Bereiches auch keine magischen Dinge (wie die Wolkenskalara) erkennen.

Manche Schüler reisen mit magischen Mitteln an, wie Seite-an-Seite-Apparieren und mit Portschlüssel. Andere benutzen Muggel Transportmittel und werden mit Autos gefahren oder reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis Igis und legen die Strecke bis zum Schloss zu Fuß zurück (ca. 20 Minuten Gehweg).

Die neuen Schüler haben pünktlich bis 7:00 Uhr zu erscheinen und sich bei Frau Siegenthaler anzumelden. Dann fliegen die Heißluftballons und die Kutschen mit den Wolkenskalara los.

_________________


Meine Charas:

Milka Amalie Lilienweiß (1. Klasse, Cœur du Feu)
Ethan O'Neill (2. Klasse, Ombraluna)
Samuel „Sämi“ Cabialavetta (3. Klasse, Notg Chatschaur, Natur-Zauber-Umwelt)
Ziphin Drachenberg (3. Klasse, Notg Chatschaur, Zauberkriminologie)
Alexandra „Alex“ Zaryuk (4. Klasse, Sturmchiniga, Internationale Magische Zusammenarbeit)
Luca Lonsky (4. Klasse, Sturmchiniga; Internationale Magische Zusammenarbeit)
Geneviève „Skye“ Faystone (5. Klasse, Notg Chatschaur, Zauberkriminologie)
Benjamin G. Meinholdt (5. Klasse, Cœur du Feu, Magiearchäologie)
Malin Amalie Lilienweiß (5. Klasse, Cœur du Feu, Natur-Zauber-Umwelt)
Kirian Alois Jaron Rathgeb (6. Klasse, Cœur du Feu, Magiemuse)
Evgenia Ivanovic (6. Klasse, Cœur du Feu, Magiemuse)
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Re: Anreise der neuen Schüler

Beitrag  Lilian Siegenthaler am Do Sep 01, 2016 3:01 pm

Wie jedes Jahr war Frau Siegenthaler bereits zwei Stunden vor dem Eintreffen der neuen Schüler hinab zum Illusionsschloss gereist und hatte geprüft, ob wirklich alles in Ordnung war. Es gab jedes Jahr noch ein paar Dinge zu erledigen und Frau Siegentaler war nicht umsonst dafür bekannt, dass unter ihrer Aufsicht alles reibungslos funktionierte.

An einem Klemmbrett befestigt wartete die Liste der neuen Schüler darauf, von ihr abgehakt zu werden. Dieses Jahr hatte sie sich zudem noch ein besonderes Willkommensgeschenk ausgedacht: Für jeden neuen Schüler hatte sie eigenhändig eine Karte mit den Worten Herzlich willkommen auf Marschlins geschrieben, versehen mit dem Vor- und Nachnamen des jeweiligen Schülers. Auf die Rückseite der Karte hatte sie zudem einen Schokofrosch (natürlich mit Schokofrosch-Karte) geklebt.

Sie freute sich schon sehr auf die neuen Erstklässler!

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Re: Anreise der neuen Schüler

Beitrag  Marvin Salis-Marschlins am Do Sep 01, 2016 9:14 pm

Marvin war unglaublich nervös. Durch Seite-an-Seite-Apparieren brachte ihn seine Mutter bis zu den Toren, die in den Schlossvorhof führten. Dort verabschiedete er sich von ihr, denn er wollte lieber nicht, dass sie ihn begleitete – am Ende würden ihn die anderen Kinder noch für ein Muttersöhnchen halten.

Er hatte darauf bestanden, dass sie so früh wie möglich losgingen und so war er eine gute halbe Stunde zu früh da. Als er mit klopfendem Herzen durch die Baumallee auf den Versammlungsplatz zuging und sah, dass außer ihm noch kein anderes Kind da war, beschlich ihn die ungute Vermutung, dass es vielleicht doch keine so gute Idee gewesen war, so viel zu früh zu erscheinen.

Halb hatte er befürchtet und halb gehofft, seinen Vater hier anzutreffen. Befürchtet, weil er nicht gleich von allen als Sohn des Direktors erkannt werden wollte und halb gehofft, weil er seinen Vater im Sommer nur zweimal gesehen hatte. Als er nur die Frau mit Klemmbrett erkannte, wusste er nicht so recht, ob er erleichtert oder enttäuscht sein sollte.

Etwas unschlüssig blieb er stehen. Während er noch überlegte, ob er zu ihr gehen oder sich besser unauffällig irgendwohin stellen sollte, kam die Frau schon auf ihn zu. Sie lächelte freundlich, was ihn ein wenig beruhigte. Auch er versuchte sich an einem nervösen Lächeln.

„Sie müssen Herr von Salis-Marschlins sein“, sagte Frau Siegenthaler freundlich. Marvin schluckte. Sah er seinem Vater so ähnlich? Zudem fand er es sehr seltsam, mit seinem Nachnamen angesprochen zu werden. In Tschiertschen hatten die Lehrer die Schüler immer mit dem Vornamen angesprochen, was ihm deutlich lieber war. Er nickte, sein Mund fühlte sich ziemlich trocken an.

„Schön, dass Sie dieses Jahr bei uns in die Schule gehen“, fuhr die Lehrerin fort. Sie schien es ernst zu meinen und erneut versuchte sich Marvin an einem Lächeln. Die Frau war ziemlich nett. Ob sie eine seiner Lehrerinnen war? „Ich bin Frau Siegenthaler, stellvertretende Direktorin und Lehrerin für Allgemeine Zusammenarbeit im Institut.“

Schade, dachte Marvin, lächelte aber weiter unbeirrt. Frau Siegenthaler machte einen Haken auf dem Pergament auf dem Klemmbrett und beschwor dann mit dem Zauberstab eine Karte mit schöner, feinen Handschrift aus einer Tasche, die um ihre Schulter baumelte. „Bitteschön“, sagte sie und überreichte sie ihm. „Bestimmt werden Sie ein schönes Schuljahr hier verbringen.“

„Danke“, sagte Marvin etwas schüchtern und nahm die Karte entgegen, die ihn persönlich willkommen hieß und auf deren Rückseite eine kleine, achteckige Verpackung klebte. Während er sie studierte, ging Frau Siegenthaler zurück zur Mitte des Platzes, vermutlich, um den Überblick über die hoffentlich bald eintreffenden, anderen Schüler zu haben.
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Re: Anreise der neuen Schüler

Beitrag  Janosch Lenz am Fr Sep 02, 2016 10:06 am

pp: Spieleinstieg

Eigentlich war es für Janoschs Geschmack noch viel zu früh, um auf den Beinen zu sein. Ein Morgenmensch war er nie gewesen - warum er trotzdem um diese undankbare Uhrzeit als einer der ersten auf dem Versammlungsplatz für die Einführungswoche der neuen Schülerinnen und Schüler stand... nun ja, das hatte er einer Nacht in der Jugendherberge zu verdanken. Das Bett dort war ungemütlich gewesen, die Matratze zu dünn, die Luft zu stickig, und mindestens zwei seiner Zimmernachbarn hatten lauthals geschnarcht. Wahrscheinlich hätte er stattdessen lieber mit dem Portschlüssel anreisen sollen, aber komischerweise war ihm eine 17 Stunden lange Zugfahrt und eine Übernachtung in der Herberge als angenehmere Reisevariante erschienen. Zugegeben, wäre er mit dem Portschlüssel gekommen, würde er jetzt vermutlich grün im Gesicht über einer Toilettenschüssel hängen - aber er wäre wenigstens etwas ausgeschlafener.

Er gähnte einmal ausgiebig, dann riss er sich zusammen, strich sein Cordjackett glatt und ging schnellen Schrittes auf die Hexe mit dem Klemmbrett zu, die eine Lehrerin sein musste. "Lenz, Janosch," stellte er sich vor, erinnerte sich dann an Höflichkeit und fügte etwas peinlich verlegen ein "Guten Morgen" hinzu.
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Re: Anreise der neuen Schüler

Beitrag  Lilian Siegenthaler am Mi Sep 07, 2016 5:33 pm

Frau Siegenthaler nickte dem neuen Schüler zu und hakte seinen Namen von der Liste ab. Dass ein Schüler im letzten Jahr zu ihnen wechselte kam relativ selten vor, noch dazu ein Squib. Bisher hatte sie aber nur positive Erfahrungen mit Nicht-Zauberern an dieser Schule gemacht und so lächelte sie Janosch freundlich zu, als sie auch ihm eine Willkommenskarte mit Schokofrosch reichte. Sie hatte sich erst überlegt, dieses kleine Präsent nur für die jüngeren Schüler zu kaufen. Doch eigentlich war man für Schokofrösche ja nie zu alt, oder?

„Herzlich willkommen an unserer Schule, Herr Lenz. Ich bin Frau Siegenthaler, stellvertretende Direktorin und Ihre Lehrerin im Fach Allgemeine Zaubererverteidigung. Ich hoffe, Sie werden Ihr letztes Schuljahr hier genießen.“
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Re: Anreise der neuen Schüler

Beitrag  Marvin Salis-Marschlins am Do Sep 08, 2016 11:56 am

Marvin versuchte, gelassen da zu stehen und sich seine Nervosität nicht anmerken zu lassen, und zumindest seine Mimik sah einigermaßen gelassen, wenn auch etwas ernst aus. Allerdings wusste er nicht so recht, was er mit seinen Händen machen sollte und rang unruhig damit. Er wünschte sich, dass mehr Schüler anwesend wären, dann würde er wenigstens nicht so auffallen. Andererseits fürchtete er sich auch davor, mit so vielen Zaubererkindern zusammen zu sein. Wie würden sie reagieren, wenn sie erfuhren, dass er gar keine Magie wirken konnte? Würde man ihn auslachen oder ausgrenzen?

Lange musste Marvin nicht warten, dann kam schon ein junger Mann auf den Platz. Er sah sehr groß aus! War es ein Lehrer? Er spitzte die Ohren, als er sich zu Frau Siegenthaler begab und staunte nicht schlecht: Der große Mann war ein Schüler! Marvin hatte eigentlich gedacht, dass er hier auf Kinder treffen würde, die ungefähr in seinem Alter wären.

Marvin betrachtete die kleine Verpackung auf der Rückseite seiner Karte. Ob er sie öffnen durfte? Unschlüssig sah er zu dem älteren Schüler. Dieser würde schon wissen, was zu tun war und er könnte es ihm dann einfach nachmachen.
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Re: Anreise der neuen Schüler

Beitrag  Janosch Lenz am Do Sep 22, 2016 7:16 pm

//„Herzlich willkommen an unserer Schule, Herr Lenz. Ich bin Frau Siegenthaler, stellvertretende Direktorin und Ihre Lehrerin im Fach Allgemeine Zaubererverteidigung. Ich hoffe, Sie werden Ihr letztes Schuljahr hier genießen.“//

Janosch nickte zu all diesen Informationen und hoffte, er würde sie behalten. Siegenthaler, Zauberverteidigung. Sein Gehirn arbeitete so früh am Morgen noch sehr langsam.

"Danke", nuschelte er, nahm entgegen, was sie ihm reichte, und stellte freudig fest, dass ein Schokofrosch dabei war. Rasch trat er zur Seite, setzte sich auf einen Baumstumpf und entpackte den Schokofrosch. Theoretisch hatte er gerade erst gefrühstückt, aber in der Praxis waren das zwei labberige Scheiben ungetoastetes Toastbrot mit Marmelade gewesen, und das war kein wirklich zufriedenstellendes Frühstück. Mit einem Haps war der Schokofrosch verschwunden und Janosch nahm die dazugehörige Karte in Augenschein. Es war Michée Chauderon - der Name sagte Janosch nichts, laut Schokofroschkarte war sie im 16. Jahrhundert eine Heilerin gewesen, die auf glorreiche Weise ihre eigene Hinrichtung und Verbrennung in den Hexenprozessen überlebte. Janosch fand, das klang äußerst interessant und er wollte gleich heute Nachmittag bei Gelegenheit die Geschichtsabteilung von Marschlins' Schulbücherei unter Beschlag nehmen, um weitere Recherchen zu betreiben.

Schließlich sah er auf, und sein Blick kreuzte sich mit dem eines Fünftklässlers - oder Erstklässlers, nach Marschlins-Maßstäben, Janosch musste sich erst noch umgewöhnen. Der Junge war ebenfalls früh da und wirkte etwas angespannt. Janosch lächelte ihn aufmunternd an und nickte zu der Schokofroschpackung in der Hand des Jungen. "Wen hast du?" fragte er. "Ich sammel die Karten", fügte er erklärend hinzu.
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